Samstag, 14. Juli 2012

Spielzeuge für’s erste Lebensjahr

Für seine Spiele braucht das Kind im ersten Jahr nicht viel. Im Wesentlichen sollte es ein überschaubares Angebot aus folgenden Dingen sein:

Etwas zum Schauen, etwa bewegliche bunte Mobiles, Bilder und Bilderbücher, Handpuppen, Kukuck-Spiele

Etwas zum Anfassen und Befühlen für die taktilen Sinneserfahrungen; Dinge, die das Baby auch mit dem Mund erforschen darf

Etwas zum Schmusen und Gernhaben. Auch die Kleinsten gewöhnen sich an einen plüschigen Gefährten, fühlen sich mit ihm wohl – besonders wenn er ihren eigenen Geruch annimmt.

Etwas zum Hören, etwa Musik oder Klangspiele, einfache Instrumente

Etwas für die Motorik, wie Bälle, Ballons, Bauklötze, Becher, Schachteln, Dosen, Steckspiele, Wasser, unbedrucktes Papier

Etwas mit Effekten (reaktives Spielzeug), wie Rassel, Trommel, Knöpfe, Schalter, Lichter.

Quelle: www.kindundgesundheit.de

Wenn du folgende Vorschläge befolgst, wird das Spielen zum vollen Erfolg für Eltern und Kinder.

1. Wenn eine Shoppingtour ansteht, vorher überlegen was man dem kleinen Menschen kaufen möchte? Denn die Auswahl ist riesig und meist fühlt man sich von dem Angebot erschlagen.
Oder einen kleinen individuellen Spielwarenladen besuchen und sich dort altersgerecht beraten lassen.

2. Darauf achten, dass im Kinderspielzeug keine schädlichen Stoffe, wie Weichmacher enthalten sind. (wird meistens ausgewiesen) Verlässliche Prüfzeichen sind TÜV-, GS-, und CE-Siegel. Und auch darauf achten, dass es sich um altergerechtes Spielzeug handelt, wo keine Kleinteile etc. abgehen können.

3. Zum Geburtstag oder Weihnachten mit dem Partner einen Wunschzettel für das Kind ausdenken und dann an die Verwandtschaft kommunizieren, so gehst du sicher, dass es keine Doppelgeschenke gibt oder das dir die Geschenke nicht gefallen oder sie für dein Baby nicht sinnvoll sind. Die Geschmäcker und Ansprüche sind ja auch verschieden ;-).

4. Da die meisten Kids sowieso zu viel Spielzeug im Schrank haben, empfiehlt sich das Motto: Weniger ist mehr! Lieber wenige sinnvolle und abwechslungsreiche Spielsachen, mit denen sich das Kind lange beschäftigen kann. Als zu viele mit denen das Kind nur kurzfristig spielt. Da sich Kinder noch nicht richtig entscheiden können, fällt dann die Entscheidung immer wieder auf die gleichen Spielsachen.

5. Das Angebot an Spielsachen im Kinderzimmer überschaubar halten, d.h. einige Spielsachen ruhig für eine gewisse Zeit aussortieren und im Keller oder so verstecken. Somit hast du immer mehr Platz im Kinderzimmer und das Kind freut sich, wenn es nach einer Weile wieder ein vermeintlich neues Spielzeug entdecken kann.

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